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Start Neues vom Campus HEP 6: Berlin Evangelisches Johannesstift

Evangelisches Johannesstift

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Das evangelische Johannesstift ist eine diakonische Einrichtung und liegt in Berlin-Spandau. 1858 wurde das Johannesstift von Johann Hinrich Wichern gegründet. Ursprünglich war die Einrichtung für die Arbeit mit Gefangenen gedacht. Später wurde es jedoch als Waisenhaus für Kinder und Jugendliche genutzt. Ab 1920 entstanden auch Arbeitsfelder der Altenpflege, Behindertenpflege, Jugendhilfe und anerkannte Ausbildungen zum Erzieher / zur Erzieherin, Heilerziehungspfleger/innen und Diakon/innen können erworben werden.

 

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Das Johannesstift bietet Menschen Hilfe, Heimat, Begleitung, Pflege, Beratung und Förderung. Die Einrichtung besitzt ein etwa 75 ha großes Anwesen mit 60 Gebäuden. Dort leben und arbeiten etwa 1600 Menschen.  Auf dem Anwesen befinden sich:

  • ein Krankenhaus mit 106 Betten und eine Tagesklinik
  • Betreutes Wohnen
  • Hospiz
  • Beratungsstellen
  • Tagespflege, Stationäre- und Ambulante Pflege
  • ein Bildungszentrum mit einer Fachschule
  • Hotel mit 150 Zimmer
  • Gärtnerei
  • Buchhandlung
  • Wohnungen für Mitarbeiter
  • Hallenschwimmbad
  • Friseur und Fußpflege
  • Lebensmittelladen mit Café
  • Tagesbetreuungen

Einige Wohngruppen sind zentral in Berlin gelegen.

Vorstellung der Macherei im Johannesstift

Die Macherei ist ein Beschäftigungs- und Bildungsangebot für Erwachsene Menschen mit Behinderung. Diese Menschen können jede Woche Beschäftigungswünsche abgeben und es werden daraufhin Beschäftigungszeiten, Ziele und der Hilfe- bzw. Unterstützungsbedarf vereinbart und besprochen. Es gibt Angebote in dem Bereich kreatives Arbeiten wie Ton-, Holz-, Näharbeiten, Malen, Theater, Fotographie und so weiter. Auch bestehen Angebote im Service ( Kochen, Backen) und zur Entspannung.

In der Macherei probieren die Menschen neue Dinge aus, entdecken Talente und gestalten ihre Zeit sinnvoll. Die Menschen in der Macherei bestimmen selbst in welchen Umfang und in welchen Zeitraum sie Arbeiten möchten.

Text: T. Heck, N. Miller

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. November 2011 um 00:44 Uhr