Die Albert Schweitzer Stiftung ist eine Institution für Menschen mit Beeinträchtigung, die seit vier Jahren besteht. Die Einrichtung besteht aus vier Bereichen.
- ältere Menschen mit Pflegebedarf
- Menschen mit geistiger Beeinträchtigung
- Menschen mit seelische Beeinträchtigung
- eigene Haustechnik (Service, Küche und Hausmeister)

Die verschiedenen Wohnhäuser der Stiftung tragen ihren Namen nach den verschiedenen „Lebensstationen“ von Albert Schweitzer. Die Altersspanne der Klienten/-innen reicht von 20–70 Jahren.
Im Freizeitbereich gibt es verschiedene Angebote: Disco, Spiele, Filme, Cafe Regenbogen, Musik, Bastelgruppe, Tanzgruppe und Theater. Die Albert-Schweitzer-Stiftung wird sich in den nächsten Jahren modernisieren. Dabei wird das Konzept der „Dezentralisierung“ verfolgt. Es wird daraufhin gearbeitet, dass die Bewohner ein selbstbestimmtes Leben führen.
Einen kurzen Einblick in zwei Gruppen:
1. Gruppe
- Krankheitsbild: Drogenabhängigkeit, Schizophrenie, Alkoholabhängigkeit
- Bewohner/-innen: insgesamt leben in diesem Haus 30 Menschen
- Alter: 30–70 Jahren
- Besonderheiten: eigene Tiere, Gestaltung, eigene Sanitäranlagen im Zimmer, Selbstversorgung der einzelnen Gruppen
- Ehrenamtliche, die sich um die Freizeitaktivitäten kümmern
- Mitarbeiter: Heilerziehungspfleger/-innen, Sozialpädagogen/-innen, Altenpfleger/-innen, Krankenpfleger/-innen, Therapeuten/-innen
2. Gruppe
- Behinderungsbild: geistige Behinderung, teilweise mit Aggressionspotenzial
- Alter: 30–60 Jahren
- Bewohner/-innen: in dieser Gruppe leben sieben Menschen
- Besonderheiten: eigene Zimmer, eigene Sanitäranlagen, Selbstversorgung der einzelnen Gruppen, Ämter, einzelner Aufgaben werden mit Hilfe von Bildsprache organisiert und durchgeführt wie z. B. Waschen, Putzen
- Bewohner/-innen sind in der Lage, das Gelände selbstständig zu verlassen
- Mitarbeiter/-innen: sechs Mitarbeiter/-innen und eine Nachtwache
- in einer Schicht arbeiten immer zwei Mitarbeiter (Heilerziehungspfleger/-innen, Heilpädagogen/-innen, Erzieher/-innen)
Bemerkung:
Das Projekt wurde von verschiedenen Bezirksämtern und anderen Institutionen z. B. Lebenshilfe, Mitarbeiter/-innen und Bewohner/-innen entwickelt. Sie haben einen „Kiez-Atlas“ von Pankow entwickelt für beeinträchtigte Menschen. Dieser wird in diesem Sinn verschiedene Plätze, Orte und Sehenswürdigkeiten beschrieben und dargestellt. Dieser wird in verschiedenen Einrichtungen vertieft.
Links
Foto: © Albert Schweitzer Stiftung – Wohnen & Betreuen
Text: S. Danz, E. Holl, M. Kranz, D. Wollmann





