Nicht nur reden sondern tun: Ende September zeigten die Studierenden, dass sie nicht nur theoretisch pädagogische und pflegerische Themen behandeln können, sondern ganz praktisch Probleme und Herausforderungen anpacken können. Sie trafen sich nach dem Unterricht und reinigten und verschönerten das Schulgelände der Hephata Akademie. Mit Besen, Schüppen und Müllsäcken ausgerüstet sorgten sie dafür, dass weggeworfene Kippen, Papier und Verpackungsmüll in den Müll wanderten. Die Aktion wurde von den Studierenden selbst initiiert und bildete den Auftakt zur Intensivierung der studentischen Mitwirkung an der Gestaltung des Schullebens.

Sie wollen in Zukunft die Dinge in die Hand nehmen: (vordere Reihe von links) Philipp Kellermann, André Nowikow, Suzan Citlak, Christoph Ferreau; (mittlere Reihe von links) Michael Zager, Sebastian Glänzer, Laura Wolff, Stefanie Tobias, Christina Heckel, Annika Horn, Laura Cimuchowicz, Tobias Oehlmann; (hintere Reihe von links) Maxim Kusykin, Julia Kröger, Lukas Witte, Andreas Simon; (nicht auf dem Bild) Magdalena Berthold, Kai Erdel, Matthias Euler, Dima Friedrich, Heidi Gaudin, Sabine Nickel, Anna-Lena Schneider
Unter dem Motto „Nicht nur von Verantwortung reden, sondern Dinge selbst in die Hand nehmen“ wollen die Studierenden in Zukunft intensiver mitbestimmen, was auf dem Campus läuft. Neben der Verantwortung für Sauberkeit und damit letztlich das Erscheinungsbild der Akademie nach innen und außen wurden andere Initiativen auf den Weg gebracht. Ihre Ideen bringen die Studierenden zukünftig mit den Dozenten/-innen zusammen in die vor Kurzem gegründeten AGs ein. Hier geht es einerseits darum, gemeinsam die Qualität der Ausbildung zu verbessern, andererseits die Kommunikation mit der Öffentlichkeit und die Darstellung nach außen zu optimieren. Weitere Möglichkeiten der Mitbestimmung ergeben sich zum Beispiel bei der Planung zusätzlicher Unterrichtsinhalte, bei der Einstellung neuer Lehrkräfte und bei der Bearbeitung aktueller gesellschaftspolitischer Themen.
Das Kollegium und die Schulleitung mit dem neuen Schulleiter Dr. Sander-Gaiser unterstützt die Aktivitäten ausdrücklich: „Bereits in der Ausbildung haben die Studierenden die Möglichkeit, aktiv eine Organisation mitzugestalten. Das ist ein Lernfeld, in dem die angehenden Altenpfleger/-innen, Erzieher/-innen und Heilerziehungspfleger/-innen Erfahrungen sammeln können, die sie später zum Wohl ihrer Einrichtung einsetzen können“, so Sander-Gaiser.
Seine Anerkennung für das Engagement drückte er aus, indem er alle Beteiligten im Anschluss an die Aktion zum Grillen einlud.





